Alt-Schotten am Ball
Alter Rapid Geist in der neuen Allianz Arena

Es war einmal St. Hanappi. Jetzt wurden neue ALLIANZEN mit der Werbewirtschaft geschmiedet und der Name ist Geschichte – ebenso wie die Pfarrwiese und das Weststadion. Das Projekt des Architekturbüros ARC verspricht „Alte Heimat – neues Zuhause“. Nun ja , der Heimatbegriff wird ja zur Zeit durchaus strapaziert und ist individuell zu definieren, jedenfalls trafen sich die zahlreichen interessierten Alt-Schotten an der alten Adresse in der Keißlergasse Nr. 6, gleich neben der – öha! – „Garage Hanappi Stadion“, die sich dem Branding bis jetzt noch wiedersetzt hat.

und das Interesse seitens der Alt-Schotten war groß –selten noch war es notwendig drei Zusatztermine für eine Kulturführung zu organisieren. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Initiative (Wulf Strauhs, MJ 76) und die Unterstützung (Nikolaus Rosenauer, MJ 86b).

Der Besuch führte durch den großzügigen „Hospitality und VIP-Bereich“ und gipfelte im Blick auf das Spielfeld. Nach einem Gewitterschauer war der Platz leider nicht unmittelbar bespielbar, die kollegiale Auswahl konnte sich also leider nicht ballesterisch auf dem GRÜNEN Rasen betätigen. Alternative Anregungen („Der Vorstand könnte doch eine VIP-Loge für die Alt-Schotten mieten.“) bitte ich schriftlich zur Bearbeitung für eine der nächsten Sitzungen einzureichen.

In einem Monat (30. 6. 2016) soll der Bau an den Auftraggeber übergeben werden. Die Arbeiten zur technischen Innenausstattung waren daher im vollen Gange. Gerade wurden die Klimaanlagen in den VIP-Bereichen montiert – Eine Grüne Hölle mit Air Condition? Unter dem Arbeitstitel „Grüne Hölle“ wird der Stadionbau von den Architekten umgesetzt. Während am Rasen der Angstschweiß der Gegner  fließen soll, können sich die Besucher des VIP-Bereichs auf coole Spiele freuen.

Nach einer kurzen Stunde drängte sich die nächste Alt-Schotten-Gruppe vor der Rapid-Säule, dem zukünftigen Haupteingang und es galt Helm und Sicherheitsweste zu retournieren. Das Gewitter hatte sich verzogen und einige Kollegen drängten zur erfrischenden Verlängerung im „Stag’s Head“.

Text und Fotos: Edgar Weiland, MJ 89b

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