70-jähriges Maturatreffen – Was für gutgelaunte Vorbilder!

70-jähriges Maturatreffen – Was für gutgelaunte Vorbilder!

Der Wortgottesdienst mit Abt Nikolaus in der romanischen Kapelle des Schottenstiftes bildete einen würdigen Auftakt zu diesem besonderen Jubiläum. Der Maturajahrgang 1956 – nach wie vor jung und flott unterwegs – feierte den sonnigen Tag gemeinsam mit seinen Damen. Nach einem sehr geselligen Aperitif im Alt-Schottenheim, bei dem auch der Präsident der Alt-Schotten, Xaver Marschalek (MJ 93b), vorbeischaute, ging es zum wohlverdienten Mittagessen ins Gasthaus Zattl. Dort klang der Nachmittag bei angeregten Gesprächen und schönen Erinnerungen an die ebenso lehrreiche wie vergnügliche Schulzeit aus. Ein beeindruckendes Zeichen gelebter Longevity!                                                                                                                                                                                               Tatjana Schullern

Innovative Alt-Schotten: Wir machen Gesundheit einfach

Innovative Alt-Schotten: Wir machen Gesundheit einfach

Seit April 2025 arbeite ich bei haelsi als Founders Associate, quasi als Swiss Army Knife von Gründer und CEO Felix Faltin. Wir betreiben drei Standorte in Wien, Gesundheitszentren für die ganze Familie, an denen über 100 Ärzt:innen aus über 25 Fachrichtungen und Therapeut:innen Tür an Tür arbeiten. Termine werden online gebucht, sind oft kurzfristig verfügbar und starten pünktlich, Befunde und weitere Dokumente sind jederzeit im Onlineportal abrufbar. Ein zentraler Schwerpunkt sind unsere Premium-Vorsorgeleistungen. Gleichzeitig setzen viele Unternehmen auf haelsi, insbesondere im Bereich Arbeitsmedizin. Mit haelsi weight bieten wir zudem ein österreichweites, medizinisch begleitetes Online-Programm zur nachhaltigen Gewichtsreduktion. Für mich zeigt sich hier täglich, wie digitale Prozesse, Qualität und Patientenorientierung sinnvoll zusammenwirken, um Gesundheit Schritt für Schritt einfacher zu machen.

Fanny Springer (MJ 15a)

generationen verbinden, zukunft gestalten: das alt-schotten- mentoringprogramm

generationen verbinden, zukunft gestalten: das alt-schotten- mentoringprogramm

Im Oktober haben wir als Altschotten-Vereinigung zum ersten Mal unser Mentoringprogramm gestartet und schon nach den ersten Wochen zeigt sich, wie wertvoll der Austausch zwischen jüngeren und erfahreneren Altschotten ist. In kleinen Gruppen und persönlichen Gesprächen treffen junge Altschotten auf erfahrene Mentorinnen und Mentoren aus unserem Netzwerk. Dabei entstehen spannende Einblicke in Studien- und Berufswege, Gespräche über Entscheidungen und Zukunftspläne und ganz neue Verbindungen. Das Programm besteht aus einem gemeinsamen Gruppentreffen zum Kennenlernen sowie ein bis zwei Einzelgesprächen, in denen individuell auf Fragen und Ziele eingegangen wird. Uns freut besonders, wie engagiert sich alle Beteiligten einbringen. Die Mentor:innen geben ihre Erfahrungen großzügig weiter, während die Mentees neugierig und offen ins Gespräch gehen. So entsteht ein lebendiger Austausch, der unser Netzwerk stärkt und Generationen auf neue Weise verbindet. Das Mentoringprogramm zeigt, wie lebendig unser Netzwerk ist und wie viel entstehen kann, wenn wir Altschotten einander unterstützen und voneinander lernen.

Caroline Sigmund

Ex-IV-General und Top-Diplomat Franz Ceska (MJ 54) gestorben

Ex-IV-General und Top-Diplomat Franz Ceska (MJ 54) gestorben

Franz Ceska starb im Alter von 90 Jahren – Von 1992 bis 1997 war er Generalsekretär der Industriellenvereinigung – IV-Amtszeit fiel in die heiße Phase der Verhandlungen über den EU-Beitritt

Wien (APA) – Der langjährige österreichische Spitzendiplomat und ehemalige Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Franz Ceska, ist tot. Wie die IV am Montag bekanntgab, verstarb Ceska im Alter von 90 Jahren.

Franz Ceska zählte über Jahrzehnte zu den prägenden Figuren der österreichischen Außenpolitik, bevor er in den 1990er-Jahren in die Privatwirtschaft wechselte. Die Industriellenvereinigung, deren Generalsekretär er von 1992 bis 1997 war, würdigte ihn in einer Aussendung als „Herausragenden Diplomaten“ und „Brückenbauer zwischen Wirtschaft, Politik und internationaler Diplomatie“.

Der Jurist war seit 1959 im Außenamt tätig

Ceska wurde am 31. Jänner 1936 in Wien geboren, besuchte das Schottengymnasium und promovierte 1958 zum Doktor der Rechte. Nach Absolvierung eines Postgraduate-Studiums am Europa-Kolleg in Brügge (Belgien) trat er im Dezember 1959 in das Außenamt ein. 1961-65 war er der Botschaft in Paris zugeteilt. Nach sechsjähriger Tätigkeit an der Ständigen Vertretung Österreichs bei der UNO in New York war er unter anderem Leiter der österreichischen Delegation in Westberlin im Rang eines Generalkonsuls (1975-77), Leiter der Abteilung für Sicherheitspolitik und Abrüstung im Außenministerium (1977-82) und Delegationschef beim Madrider KSZE-Folgetreffen, Botschafter in Belgien (1982-88), Ständiger Vertreter am Genfer Sitz der Vereinten Nationen, bei der EFTA und beim GATT (1988-91).

Wechsel in die Industrie

1992 vollzog Ceska einen viel beachteten Seitenwechsel: Er übernahm die Position des Generalsekretärs der Industriellenvereinigung. Dieser Wechsel war strategisch motiviert: In die Amtszeit Ceskas fiel die heiße Phase der Verhandlungen über den EU-Beitritt Österreichs. Die Industrie nutzte Ceskas internationales Netzwerk und sein diplomatisches Gespür, um die österreichische Wirtschaft in den Europäischen Binnenmarkt zu integrieren. Er leitete die IV bis 1997 und wurde danach zum österreichischen Botschafter in Frankreich ernannt.

 

Nachruf auf Univ.-Prof. i.R. Dr. Peter Fischer (MJ 57)

Nachruf auf Univ.-Prof. i.R. Dr. Peter Fischer (MJ 57)

19. Mai 1939 bis 9. Juli 2025

Peter Fischer, ein Pionier des Europarechts in Österreich, ist am 9. Juli völlig überraschend im 87. Lebensjahr verstorben. Bis zuletzt erfreute er sich bester Gesundheit, war voller Zuversicht und hatte viele Pläne. Unser tiefes Mitgefühlt gilt seiner Familie. Die Abteilung für Völkerrecht trauert um einen besonders liebenswürdigen, weitsichtigen und für sein Fach brennenden Universitätslehrer.

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Trauer um Pastoraltheolge und Priester Paul Wess (MJ 54)

Trauer um Pastoraltheolge und Priester Paul Wess (MJ 54)

Der weit über die Grenzen der Erzdiözese hinaus bekannte Pastoraltheolge starb am 14. Juli im 90. Lebensjahr
Der habilitierte Pastoraltheologe war u.a. in Graz, Innsbruck und Würzburg als Dozent und Gastprofessor tätig. Bekannt wurde er über die Grenzen der Erzdiözese hinaus außerdem durch sein theologisch-publizistisches Wirken und seinen Einsatz für die Befreiungstheologie und basisgemeindliche Ansätze.

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein

 

Trauer um Ehrenmitglied Robert Schaub

 

Im Alter von 102 Jahren ist am 13. Oktober 2024 unser langjähriger Dirigent Robert Schaub verstorben. Der gebürtige Wiener lebte seit 1956 in Düsseldorf. Er war seit der ersten Spielzeit ihrer Gründung 1956/57 Mitglied der Deutschen Oper am Rhein, wurde 1965 Erster Kapellmeister und blieb dem Haus bis 1990 als Dirigent verbunden. Seit 1988 hatte Schaub zudem die Leitung des Opernstudios inne. In Anerkennung seiner großen Verdienste wurde er 1981 zum Ehrenmitglied der Deutschen Oper am Rhein ernannt. Robert Schaub blieb dem Haus auch im Ruhestand eng verbunden und nahm bis ins hohe Alter als regelmäßiger Besucher interessiert Anteil am künstlerischen Geschehen.

© Elfi Hess // Theatermuseum Düsseldorf