Heute findet kein normaler Chemieunterricht statt, denn wir besuchen das Atominstitut der TU Wien. Genau genommen schauen wir uns den Praterreaktor an, auch bekannt als der TRIGA-Reaktor. Prof. Steinhauser ist so nett und führt uns herum.
Der Praterreaktor befindet sich in einem großen Raum mit niedrigerem Druck und daher sind wir schnell reingegangen, damit sich der Druck nicht ändert. Denn wenn die Türen zu lange offen bleiben, löst sich ein Alarm aus. Nun stehen wir vor dem 6,5 Meter großen Reaktor und überall gehen Röhren und Kabel vom Reaktor aus. Es sah aus wie in einem Film. Prof. Steinhauser erklärt uns, dass der Praterreaktor für die Forschung und die Isotopenproduktion genutzt wird. Oben auf der Reaktorplatte angekommen, können wir den Reaktorkern, ganz unten vom Reaktor und von Wasser verdeckt, erkennen. Dieser besteht aus maximal 85 Brennelementen und ist so radioaktiv, dass wenn man ihn stehlen will, nicht einmal aus dem Gebäude kommt. Anschließend schauen wir uns radioaktive Gegenstände an, welche im Dunkeln leuchten. Am Schluss gibt es eine Maschine, die kontrolliert, dass man nichts Radioaktives auf den Händen und Schuhen hat. Falls man etwas Radioaktives auf die Hände bekommt, kann man bei bestimmten Waschbecken seine Hände waschen, denn das Wasser wird in großen Tanken unter dem Atominstitut gespeichert.
Levi Arlt, 7a