Der vorletzte Schultag der 8. Klassen

Für die Maturantinnen und Maturanten des Jahrgangs 2026 ist es nun endlich so weit: Der 30. April war gleichzeitig der letzte Tag, an dem sie schulpflichtig waren. Zu ihrem vorletzten Schultag folgten sie einer Einladung in das Stift. „Das Schottengymnasium ist ohne das Stift nicht vorstellbar“, erklärte Abt Nikolaus, als er die angehenden Maturantinnen und Maturanten im Prälatensaal empfing. Dabei betonte er das Anliegen der Mönchsgemeinschaft, mit den Absolventinnen und Absolventen in Verbindung bleiben zu wollen und zeigte Möglichkeiten dafür auf. Nach einer kurzen Einführung in das Chorgebet des Tages, der Betrachtung des Schottenaltars, der Mittagshore und dem Mittagessen mit den Mönchen standen vier verschiedene Einheiten zur Auswahl: Ein Kennenlernen des Stifts als Ort des Mitbetens und Mitlebens, ein Besuch im Archiv als Ort der Geschichte und des Gedächtnisses des Stifts, ein Kennenlernen des Stifts als Wirtschaftsbetrieb und eine Begegnung mit der Wohngemeinschaft als Einrichtung für junge Erwachsene im Studium, die am Gebetsleben des Konvents teilhaben. Am Abend nahmen neben den Maturantinnen und Maturanten auch zahlreiche ihrer Familienangehörigen an Vesper, Messe und Agape teil. Abt Nikolaus wünschte den Maturantinnen und Maturanten außer der Gelehrsamkeit und der Klugheit die im Evangelium gepriesene „Freiheit der Kinder Gottes“.

weitere Beiträge