Ein echter Austausch – zwei Wochen Melun

In diesem Schuljahr fand zum ersten Mal seit 2019 wieder der traditionelle Austausch mit der Institution Saint-Aspais in Melun für die Französisch-SchülerInnen der 7. Klasse statt. Wir waren von 4. bis 16. Oktober in Frankreich, die Correspondant(e)s von 25. April bis 9. Mai in Wien.
Es ist ein echter Austausch – das bedeutet für unsere SchülerInnen, dass sie für zwei Wochen tatsächlich Mitglieder einer französischen Familie werden, und dass dann ein Kind ebendieser Familie im Frühjahr für zwei Wochen nach Wien kommt. Hier einige Eindrücke bezüglich der französischen Familien:
Meine Familie war wirklich nett und hat sich sehr darum gesorgt, dass es mir gut geht und ich mich wohlfühle. Sie haben sehr gut und frisch gekocht (auch wenn wir oft zu spät gegessen haben). Ich habe nur gefunden, dass es viel zu kalt im Haus war. Ich habe fast die ganze Zeit gefroren, obwohl ich extrem viel an hatte… Irgendwann hat mich die Mutter dann gefragt, ob mir zu kalt ist und hat mir dann die Heizung in meinem Zimmer pro Tag zwei stunden angedreht. Das war dann viel besser.
Nach dieser Reise verstehe ich viel, viel mehr und mein Wortschatz hat sich um einiges vergrößert. Am Anfang hat es mich sehr abgeschreckt, dass wir alleine die zwei Wochen in einer Gastfamilie verbringen müssen, aber ich habe sehr schnell gemerkt, dass man nur so wirklich etwas lernt. Meine Gastfamilie war extrem nett und offen, und ich habe mich bei ihnen sehr wohlgefühlt.
Wir waren mehrmals die Woche in Paris, und haben auch einen Tagesausflug nach Chartres gemacht, wo wir natürlich ausführlich die Kathedrale und das Glaskunstmuseum besichtigten. Am Nachmittag stand eine Überraschung am Programm, ein Macaron-Backkurs. Auch dazu kurze Auszüge aus den Rückmeldungen:
Beim Ausflug nach Chartres, finde ich, könnte man die Kirchenbesichtigung ein wenig verkürzen. Ich fand aber das Macaron-Backen später an dem Tag wirklich sehr, sehr cool. Es hatten alle großen Spaß und es war eine Abwechslung zu den ganzen Besichtigungen.
Auch die viele Freizeit in Paris fand ich sehr gut, man konnte wirklich viel unternehmen, ich war zum Beispiel an einem Tag mit meinen Freunden beim Sacré Cœur und dann noch essen in Saint Germain.
 
Ich fand alles sehr liebevoll und durchdacht gestaltet, aber natürlich gibt es Punkte, die mir mehr gefallen haben als andere. Meine Lieblingspunkte waren: 1. die Käseverkostung, 2. die Überraschung (Macarons backen), 3. die Ausflüge nach Paris.
 
Ein sehr großer Pluspunkt war die Freizeit, die wir immer wieder in Paris hatten, weil man selber entscheiden konnte, was man macht und es sehr lustig ist, meine fremde Stadt mit seinen Freunden zu erkunden.

weitere Beiträge