am24. März 2012 Nachmittag traf sich eine Gruppe 17 Interessierter – teilweise auch verstärkt durch die nächste Generation – Teilnehmer im 21er Haus. Die Führung begann mit der Erläuterung der Geschichte des Hauses. Der Pavillon von Architekt Schwanzer war Österreichpavillon anlässlich der Weltausstellung 1918 in Brüssel. 30 Jahre später wurde dieser Pavillon auf Initiative von dem Wiener Industriellen Manfred Mautner-Markhof in Brüssel abgetragen und im Schweizergarten als Museum Moderner Kunst adaptiert und wieder aufgebaut. Seit ca. 4 Jahren ist das Objekt nun in das Belvedere eingegliedert und wurde nach der Sanierung und Adaptierung von Arch. Krischanitz – einem Schüler von Arch. Schwanzer – im November 2011 wiedereröffnet. Der Bau stellt sicher einen der bedeutendsten architektonischen Beiträge des letzten Jahrhunderts in Österreich dar. Die interessante Führung durch die Ausstellung „Utopie Gesamtkunstwerk“ hat uns auf der Suche nach dem „Anfang der Moderne“ einen spannenden Abriss gezeigt; besonders „das gequälte Quadrat“ von Peter Weibel hat uns auf Grund der Erläuterungen richtig fasziniert.

Text und Fotos: Markus Spiegelfeld, MJ 71