am8.Oktober 2013 fand sich eine Gruppe von 22 Alt-Schotten (inklusive einiger Damen) zu einer unglaublich interessanten Führung durch das neu renovierte Stadtpalais Liechtenstein in der Bankgasse 9, 1010 Wien.

Unser Schulfreund Vadim Lyakin (MJ 2002B), der in der LGT Bank arbeitet, hatte alles perfekt organisiert und Hr. Mag. (FH) Bernhard Krytinar (Director of Operation der Palais Liechtenstein GmbH) führte uns mit unglaublichem Fachwissen, viel Begeisterung und Liebe zum Detail durch das fabelhaft renovierte Palais.

Das Palais wurde von Graf Kaunitz im Barock 1691 errichtet und von Fürst Johann Adam Andreas I. Liechtenstein drei Jahre später gekauft.

Es war als „bescheidenes“ Familienhaus konzipiert. Die Wohnräume der Familie waren daher im 1.Geschoß – damit man sie leicht erreichen konnte – die Prunkräume im Gegensatz zu anderen Palais darüber im 2.Geschoß. Damit auch die Prunkräume gut erreichbar waren, wurde bereits im Jahr 1836 ein Lift eingebaut – der bis zu einer späteren Elektrifizierung von Menschen mit der Hand hinaufgekurbelt wurde – wenn viele bzw. schwere Menschen im Lift waren, wurden Eseln eingesetzt.

Saniert wurde das Palais nach der „Wiener Methode“ – mit Patina – durch vier Jahre. Für die Vergoldungen alleine wurde 1,5kg Gold und 53.000 Arbeitsstunden verbraucht.

Die LGT Bank – die Privatbank des Fürstenhauses – lud uns anschließend noch auf ein Glas Sekt aus der eigenen Kellerei ein.

Herzlichen Dank!

Text und Foto: Markus Spiegelfeld (MJ 1971)