Garten-Maiandacht als Gebet um den Frieden

Die im Zusammenhang des Zweiten Weltkriegs vom Konvent gelobte Maiandacht am Christi-Himmelfahrts-Fest stand in diesem Jahr im Schottenstift im Zeichen des Gebetes um den Frieden im Nahen Osten. Abt Nikolaus wies darauf hin, dass der Garten zwar Sinnbild der Beschaulichkeit einer monastischen Gemeinschaft ist, sie aber durch ihre Gäste immer eng verbunden bleibt mit der Welt „draußen“. So hatten im Vorjahr die aus der Ukraine geflüchteten Konvent-Gäste im Benediktushaus den Ukrainekrieg auch emotional sehr nahegebracht. In jüngerer Zeit dagegen waren es Mitbrüder der Benediktinerabtei „Dormitio“ von Jerusalem als auch die Studentinnen des sogenannten „Jerusalemer Studienjahres“, die im Schottenstift für unterschiedlich lange Aufenthalte eine Unterkunft fanden. Sie brachten der Konventsgemeinschaft durch ihre Anwesenheit und ihre Live-Berichte die dramatische Lage in Israel nahe. Aus dieser gastfreundlichen Verbundenheit erwachsen in besonderer Weise das Anliegen und die Verpflichtung um den Frieden zu beten.

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