Gemeinschaft stärken: Der Betriebsausflug des Schottenstifts

In der letzten Augustwoche folgten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schottenstifts der Einladung zu einem Betriebsausflug an zwei historisch interessante und ganz unterschiedliche Orte: Besucht wurden die Seegrotte Hinterbrühl und die Burg Liechtenstein.

Die Seegrotte Hinterbrühl ist ein ehemaliges Gipsbergwerk des 19. Jh., in dem nach einem Wassereinbruch ein See von 6.000 m2 entstanden ist. In den beiden letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs mussten Zwangsarbeiter in den unterirdischen Grotten Kriegsflugzeugsteile bauen. Heute wird die Geschichte der Grotte in Museumsnischen dargestellt. Die Besucher fahren auf einem Boot über den See, von dem täglich 60.000 Liter nachfließendes Wasser abgepumpt werden. Aus dem kühlen Bergwerk gelangten die Besucher mit einem Bus zur Burg Liechtenstein. Diese Festung aus dem 12. Jahrhundert, wiederaufgebaut im 19. Jahrhundert, ist im Besitz der Familie Liechtenstein, deren Vorfahre Hugo von Petronell die erste Burg gebaut hatte. Fürst Adam II. von Liechtenstein maturierte am Schottengymnasium. Der derzeitige Pächter Leopold Fasching, studierter Theologe und Historiker, hatte in Stammersdorf bei unseren Mitbrüdern P. Hugo Pfundstein OSB und P. Andreas Steinhauer OSB ministriert. Er sorgt sich besonders um die historischen Bauteile aus dem Mittelalter wie die Burgkapelle, die im 19. Jh. mit Gegenständen aus anderen Burgen eingerichtet worden waren. Der Betriebsausflug klang gemütlich bei dem von Familie Reith geführten Schottenheurigen in Maria Enzersdorf aus.

Filmische Impressionen dazu finden Sie hier.

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