„Ihr könnt etwas verändern!“

Im Schottenstift sprach Caritas-Präsident Michael Landau am 24. Oktober 2022 zu jungen Erwachsenen der „Wisdom-of-Faith“-Gruppe. „Caritas ist ein Hoffnungszeichen“, lautete der Grundtenor des Abends.

„Caritas passt in den weiten Horizont der Hoffnung hinein, der im Gebet ausgedrückt wird“, sagte Präsident Landau und nahm damit auf die den Wisdom-Treffen immer vorausgehende, mit den Mönchen gebetete Komplet Bezug. Diese Hoffnung besagt, dass nicht Gewalt und Tod, Elend und Not das letzte Wort haben, sondern die Barmherzigkeit Gottes. Barmherzigkeit und Liebe drücken sich in der Caritas aus.

Wahre Caritas geschehe von Mensch zu Mensch, von Gesicht zu Gesicht. „Ihr alle könnt etwas in der Welt zum Positiven verändern“, sagte Michael Landau zu den jungen Studentinnen und Studenten. Veränderung würde mit dem aufmerksamen Blick für die Not der anderen beginnen. Er sagte, wir alle seien in eine Schicksalsgemeinschaft mit der gesamten Menschheit hineingestellt und zitierte den Theologen Johann Baptist Metz: „Es gibt kein Leid in der Welt, das uns nichts angeht.“

Darauf deutet auch hin, dass wir alles Wesentliche von anderen erfahren bzw. empfangen haben. „Wie sollen wir mit den Belastungen unserer Zeit umgehen?“, lautete eine der Fragen aus den Reihen der jungen Leute. Die jetzige Zeit beinhalte einen Auftrag an uns, sie sei uns anvertraut, sagte der Caritas-Präsident. Abt Nikolaus begrüßte die Gruppe und Caritas-Präsident Michael Landau und drückte seine Freude über den Besuch des Referenten aus. Benedikt Kropatschek und Theresa Budin brachten Fragen ein.

 

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