Konventausflug 2024: Auf Besuch in Mähren

Ihr diesjähriger Konventausflug führte die Mönche des Schottenstifts nach Mähren ins Stift Raigern (Rajhrad) und nach Brünn (Brno). Das im Jahr 1045 gegründete Kloster von Rajhrad wurde nach der kommunistischen Machtübernahme Tschechiens unterdrückt, enteignet und als Kaserne bzw. Militärdepot genutzt. Die Spuren dieser leidvollen Geschichte sind bis heute an einigen der Stiftsgebäude deutlich erkennbar und kontrastieren mit der stimmungsvollen Idylle des umliegenden Parks und der Felder.  Fr. Naum Vraspír, Prior und Cellerar, begrüßte die Gäste aus dem Schottenstift und führte durch die Stiftskirche und über die Baustelle der umfangreichen Sanierungsarbeiten bis in die neu eingerichteten Ausstellungsräume und in die großartig wiederhergestellte Bibliothek. Herr Hieronymus Hejduk aus dem Augustiner Chorherrenstift Herzogenburg – aufgrund seines Theologiestudiums Mitbewohner im Schottenstift – war als Dolmetscher mitgekommen.

Der gebürtige Brünner Oblate des Stiftes Göttweig, P. Johannes Nepomuk Bejek, empfing die Gäste aus Wien in Brünn und begleitete sie durch die bemerkenswerte Altstadt, unter anderem in die Kathedrale, die Jesuitenkirche und die Minoritenkirche. Dort feierte die Gruppe Eucharistie, bevor der erlebnisreiche Tag bei Speis und Trank ausklang.

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