Marienstatue renoviert und gesegnet

Die Mariensäule im Garten des Schottenstifts wurde 1825 als Grenzsäule auf dem Glacis vor dem Neuen Burgtor errichtet. 1868 wurde sie auf ihren heutigen Standort übertragen. Die Säule ist ein bedeutendes Werk des Klassizismus.
Der Entwurf des Pfeilers stammt von Pietro Nobile, der Entwurf der Madonnenstatue von Johann Nepomuk Schaller. Das Material der Säule ist Gusseisen. Der Guss wurde im mährischen Blansko ausgeführt.
Die Farbigkeit entspricht seit der Restaurierung wieder jener der Entstehungszeit. Es ist die Frage, ob durch das Schwarz der Madonnenstatue nicht auf die Oberflächenwirkung einer dunkel patinierten Bronze angespielt wurde.
Die Säule musste für die Restaurierung vollständig abgebaut werden, da auch der Ziegelkern und das Fundament erneuert werden mussten.
Hier können Sie einen ausführlichen Hintergrundbericht dazu lesen.

P. Augustinus Zeman OSB

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