Die Verbindung der Erste Bank zu den Alt-Schotten hat lange Tradition, wechselte doch mehrmals ein Kollege von der SchulBANK des Schottengymnasiums auf die VorstandsBANK der „Ersten“.
Das Haus am Graben ist zwar nicht Geschichte, trotzdem hat sich die Bank eine neue Zentrale im Stadtentwicklungsgebiet des Quartier Belvedere geschaffen, eine Zentrale, die den Namen verdient und nun die 22 über Wien verstreuten Standorte der Unternehmensleitung in einem Campus vereint.
Den Architekten Henke und Schreieck war besonders wichtig, dass die Mitarbeiter der Erste Group jeden Tag gerne ins Büro kommen und sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen. Daher schafft die geschwungene Architektur des Gebäudes einladende Offenheit in einer urbanen Stadtlandschaft, die auch großzügige Grünräume integriert.
Begegnung steht im Zentrum der Raumkonzeption. Daher gibt es auch keine festen Arbeitsplätze und das Arbeitsumfeld wird bedarfsorientiert an die jeweilige Tätigkeit angepasst. Neben den klassischen Angeboten einer Bank wurde mit dem Erste Financial Life Park (FLIP) ein Begegnungsraum mit interessierten Externen geschaffen. Der FLIP ist ein innovativer Vermittlungsort, an dem der verantwortungsvolle Umgang mit Geld und die finanzielle Eigenverantwortung von Jugendlichen gefördert wird, der jedoch auch für uns Erwachsene einiges zu bieten scheint. Für das „Durchspielen“ des zweistündigen Programms bliebt bei unserem Besuch keine Zeit, also mehr bei einem anderen Besuch….
Text: Edgar Weiland (MJ 89b)
Bilder: Christian Hellsberg (MJ 72)






































