Welches Holz ist das richtige für meinen Bedarf?

Bei der Wahl der Holzart sind vor allem drei Kriterien entscheidend: der Heizwert, die Brenndauer und der Nutzungskomfort (z.B. Flammenbild und Geruch). Laub- bzw. Hartholz hat einen deutlich höheren Heizwert als Nadelweichholz. Mit Laub- bzw. Hartholz wird es zwar langsamer warm und es entsteht mehr Asche, allerdings sorgt es auch für nachhaltigere Wärme. Buche und Eiche habe einen besonders hohen Heizwert und eine lange Brenndauer, Birke hingegen brennt auch in halbtrockenem Zustand sehr gut.

Wie lagern Sie Ihr Holz richtig?

Je trockener das Holz, desto höher ist der Heizwert. Gut gelagertes Holz ist lufttrocken und hat einen Wassergehalt von nur noch 15 bis 20 Prozent. Doch wie funktioniert die optimale Holztrocknung? Hier ein paar kleine Tipps, was Sie tun sollten:

  • Holz braucht Luft und Sonne zum Trocknen – lagern Sie Ihr Holz im Freien! Keller und Garage sind für die Trocknung ungeeignet.
  • Vermeiden Sie Erdkontakt durch entsprechende Unterleger.
  • Decken Sie das Holz zum Schutz vor Nässe ab, packen Sie es aber nicht ein.
  • Je kleiner das Holz gespalten ist, desto schneller trocknet es – vor allem an sonnigen Stellen.

Wie lange sollten Sie Ihr Holz trocknen?

Fichte und Pappel benötigen mindestens ein Jahr zum Trocknen. Für Birke, Erle und Linde ist mit eineinhalb Jahren zu rechnen und Buche, Eiche und Esche haben eine Trocknungszeit von zwei Jahren.

Wie hoch ist die Ersparnis?

Sie haben bislang mit Heizöl geheizt und wollen nun auf Brennholz umsteigen? 6 Raummeter Buchenholz ersetzen in etwa 1.000 Liter Heizöl.