Par tibi Roma nihil, cum sis prope tota ruina.

            Quam magni fueris integra, fracta doces.

Die bereits bekannte Rom-Reise der 8. Klassen startete dieses Jahr zeitig in der Früh am 20.10.2023. Im Zuge der sechs Jahre andauernden Unterrichtsbildung im Fach Latein, aber auch um das Erlernte aus anderen Fächern wie Religion, Kunstgeschichte, oder auch Griechisch in einem authentischen Rahmen „live“ in Person zu erleben, durften wir sieben Tage in Rom verbringen. Ganz abgesehen von den lustigen Momenten, die durch das Besuchen einer so schönen und den meisten noch fremden Stadt mit Freunden und Freundinnen quasi automatisch geschehen, geben die Sprachreisen einen angenehmen Einblick in die Kulinarik, die Charakteristik und das Wesen des Gastlandes.

Quod erat demonstrandum.

Leopold Harmer, 8.a

 

Sprachreise Riga

 

28 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen, die Russisch lernen, bereisten Lettland vom 9.-17.9.2023. Die Reise wurde durch das Programm der EU Erasmus+ mitfinanziert. Das Ziel der Schüler war die Vertiefung ihrer Russischkenntnisse. Sie lernten das Land, seine Kultur und Geschichte von den Ursprüngen bis in die Gegenwart im Zusammenhang mit der Europäischen Union kennen. An den Sonntag Vormittagen feierten sie die Hl. Messe in Englisch mit den Katholiken der St.-Jakobs-Kirche mit bzw. besuchten die Orthodoxe Kirche Christi Geburt in Riga. 
Die Schule 40, ein Gymnasium im Zentrum Rigas, nahm die große Gruppe unter der Leitung von P. Sebastian Hacker OSB, Mag. Michael Gurschler und Ekaterina Kobler gastfreundlich auf. Den Schülern aus dem Schottengymnasium hatten sich noch 4 Russischschüler aus dem Gymnasium Billrothstraße mit ihrer Lehrerin Mag. Elisabeth Höbart angeschlossen. 
Jedem österreichischen Schüler wurde ein russischer Schüler vorgestellt, der ihn durch die Woche begleitete. In Lettland unterscheidet man die Staatsbürgerschaft und die Ethnie eines Bürgers. Deshalb bezeichnen sich die Schüler der Schule Nr. 40, die mehrheitlich russische Wurzeln haben und lettische Staatsbürger sind, als Russen. 
Mit dieser Besonderheit ist die österreichische Botschafterin Bernadette Klösch vertraut, die spontan zu einem Treffen mit österreichischen und lettischen Schülern bereit war. Die Direktorin der Schule Elena Sergeevna Vediščeva erklärte ihr, dass in der Schule, die als russische Minderheitenschule geführt wird, 20 Nationalitäten vertreten sind. Etwa 800 Schüler vom 7. bis zum 19. Lebensjahr werden in der Schule Nr. 40 unterrichtet. Von der ersten bis zur 9 Schulstufe gibt es keinen Schulausschluss aufgrund der Leistung. Die 9. Schulstufe wird mit einer zentralen Prüfung abgeschlossen. Für die 10. Schulstufe muss man ein Aufnahmeverfahren durchlaufen, wobei 6 Kandidaten auf einen Platz kommen. 
Die Schule wurde 1906 als erste lettischsprachige Schule noch im Russischen Imperium gegründet. Später wurde sie zur russischen Minderheitenschule Rīgas 40. vidusskolas www.r40vsk.lv mit Sprachenschwerpunkt für Englisch und Deutsch. Die Österreicher nahmen am Unterricht mit den russischen Schülern teil. Für sie wurde außerdem eine Chemiestunde zum Thema „Umweltschutz in Lettland“ organisiert. Die Lehrer verwickelten sie gekonnt in Gespräche. Ihre neuen russischen Freunde führten sie nachmittags zu ihren Lieblingsplätzen in der Stadt. 
An anderen Tagen waren Exkursionen auf dem Programm, die als Ausgangspunkt das Rigaer Hotel Tallink hatten, in dem die Schüler übernachteten: in die Vertretung der Europäischen Kommission udn des Europäischen Parlaments, im deutsch und russisch geprägten Riga durch den bekannten Journalisten Igor Gusev, im orthodoxen Frauenkloster durch Sr. Pafnutija, im Kurort Jurmala an der Ostsee durch die russischsprachige Fremdenführerin Lija, auf dem Schiff der Düna entlang von Jurmala nach Riga, im Jugendstilmuseum, auf der Aussichtsplattform der Akademie der Wissenschaften, in den mittelalterlichen Burgen der deutschen Ritter in Cēsis und Sigulda usw..
Der Besuch der russischen und lettischen Schüler in der Rigaer Staatsoper wurde im Unterricht vorbereitet. Das Ballett „Der Brunnen von Bachtschisaraj“ nach einem Gedicht von Alexander Puschkin bildete den Abschluss einer ereignisreichen Woche von Begegnungen, Kulturkontakten und Spracherlebnissen. Die Schüler verfassten Tagesberichte, Referate über ihre Heimat und drehten Kurzvideos bei Sehenswürdigkeiten, die sie ihren Eltern an einem russisch-lettischen Abend im Schottengymnasium präsentieren werden. Im Dezember ist ein Besuch von einigen Schülern aus Lettland, die besonders gut Deutsch lernen, im Schottengymnasium geplant. Sie werden von der Vizedirektorin der Schule Marianna Leonidovna Smirnova begleitet, die wesentlich das Programm der Schüler in der Rigaer Schule geplant hatte.

 

Στον δρόμο για ένα καλύτερο αύριο!

 

Unter dieser Devise reiste eine interessierte, engagierte, vorbereitete russisch-griechische Bildungsallianz durch die Straßen Griechenlands. Im Aristoteles-Club gilt der Leitspruch ζωή, αγαπή, ταξίδι sekundiert vom neu begründeten Puschkin-Verein mit dem analogen Motto жизнь, любовь, путешествие. So glauben wir Schritte vom Heute auf eine besseres Morgen gesetzt zu haben

 

 

„Moskau trifft Wien“ – Austauschjubiläum im Schottengymnasium

Ein Fest dient der Bekanntheit und dem Dank. So fand am 21.2.2019 im Wiener Schottengymnasium ein Festakt mit dem Thema „Moskau trifft Wien“ statt. Nach 30 Jahren Schüleraustausch resümierten die beteiligten Lehrer und Absolventen der Moskauer Schule 1434 Ramenki und des Schottengymnasiums ihre Eindrücke. Lesen Sie hier weiter.

 

 

Canterbury Tales 2017

During our journey to Canterbury we stayed with host families and attended a language course at “Stafford House“. Our program was organized nicely, so we had a variety of different topics and activities, but also enough free time which we spent outside because it was warm and it was not raining even once – perfect conditions for a nice trip.
The language school
Usually lessons started at 8.30 a.m. and lasted either till 12 o’clock or 5 o’clock in the afternoon. For lunch everybody was “eager” to eat at the canteen, where we had dinner most of the times too. Our lessons and activities were very diversified. In the afternoon we often had to go to town and interact with locals in order to complete tasks and once even had to do a treasure hunt, so it never got boring. In the evenings we had a British Culture Night, a karaoke night and bowling in Ashford. 

Our excursions and weekends
Of course, the biggest highlights were our trips to London, where we had a tour through the city and Shakespeare’s Globe Theatre, went to the Tate Modern and the British Museum, but also had time to walk around on our own. In addition we visited Chatham Dockyards, Leeds Castle, Dover Castle, Margate Beach and saw a musical called “The Kinks” at Marlowe Theatre in Canterbury.

In conclusion, the trip was a lot of fun and I enjoyed it very much. In my opinion it was the right mixture between fun and studying and one saw a lot of beautiful new places. Therefore I advise the students in the lower grades: Make the best out of it and you will return with lots of wonderful memories!

Johanna Sares (6a)

Sprach –und Kulturreise des Wahlpflichtgegenstandes Italienisch 2017

Frühstück in Wien, Zwischenstopp in Belgrad, Mittagessen in Rom, kofferlos in Palermo und Abendessen in Cefalù. Die heurige Italien-Sprachreise und Anreise zeigte uns acht Schülerinnen und Schülern, Frau Professor Hufnagel und Begleitperson Felix Eggenburg, dass alles noch so gut geplant sein kann, es kommt in Süditalien immer wieder anders…

Dampfender Schnee am Ätna, Sonne und Eis in Taormina.
Mittagessen am Strand, Wandertour auf Cefalùs Burg.
Laute Städte, ruhige Strände.
Heiße Pasta-Gerichte, Crêpes aus Eis.
Gehetzte Touristen, tiefenentspannte Einwohner.
Grammatik-Unterricht, Kulturkunde vor Ort.
und gerade über all die Gegensätze schaffte es Professor Hufnagel uns die Geschichte und das Leben auf Sizilien frei nach dem Motto nahezubringen: „Alle noch einmal Kultur einatmen!“

Weg von der ruhigen Mittelmeerinsel und ab ins hektische Neapel ging es nach einer Woche. Unter Italiens blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein offenbarte sich uns Neapels Reichtum an Kulturschätzen – auch an unerwarteten Plätzen. Neben bekannten Kirchen und Museen entdeckten wir auch etwas versteckt Fresken an Hauswänden hoch über den Köpfen der Besucher oder den Zugang zum unterirdischen Neapel. Nicht unerwähnt bleiben soll der Reichtum der neapolitanischen Küche…
Besonders schön war auch die Tour entlang der Amalfi-Küste nach Sorrent, Amalfi und Salerno, ebenso wie der Tag in Pompeji.

Anna Stifter, 7a

 
Spanien 2017 – Sprache, Kultur, Kulinarik

Auch die Spanienreise 2017 stand wieder unter diesem Motto
In Málaga wohnten wir in Familien, besuchten fünf Tage eine Sprachschule, wo wir, in Kleingruppen eingeteilt, viel Sprachpraxis erfahren durften. Von den bemühten und netten Lehrern erfuhren wir weiters einiges über Kultur und Mentalität der Spanier. Nach den vormittäglichen Kursen gab es Rundgänge in der Altstadt, sowie die Besichtigung der Kathedrale Malagas und des lokalen Picasso Museums.
amWochenende besuchten wir in Tagesausflügen Orte wie Sevilla, Ronda und Granada. Auch in diesen Orten durften Stadtrundgänge und die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten nicht fehlen. Natürlich sahen wir in jeder Stadt die Kathedrale, die oft durch ihre Größe und Schönheit beeindruckte. Für großes Staunen sorgte auch die arabische Architektur, die es so nirgendwo anders auf der Welt gibt (z. B. die Stadtburg „Alhambra“ in Granada, wo das Zusammenspiel von Wasser und Gemäuer, verziert mit arabischen Mustern,  von unvergleichlicher Schönheit ist).
Nach zehn Tagen Málaga ging es mit dem Schnellzug nach Madrid, einer Metropole, die durch Größe und immerwährenden Trubel besticht. Von dort aus fuhren wir für einen weiteren Tagesausflug nach Toledo, einen verwinkelten Ort mit dem besten Marzipangeschäft des Universums (Quelle: Wolfgang Sackl), und in das Schloss Philipp II., „el Escorial“, ein weiteres beeindruckendes Gebäude Spaniens. In Madrid wurde natürlich der Prado besichtigt, ein Museum, das eine umfassende Sammlung von  Gemälden spanischer Maler beherbergt.
Wenn es ums Essen ging, verstummte unsere sonst so schwatzhafte Gruppe. Wir genossen Tapas und Co. und hatten mit Herrn Professor Sackl immer einen Experten in Sachen Kulinarik bei der Hand (einzig in Sachen „Eis“ vertrauen wir eher Professor Worff).
Anmerkung des organisierenden Lehrers: Es war auch für die begleitenden Lehrer eine sehr schöne und harmonische Reise.

Leopold Seiller-Tarbuk (7b)

 

(Sprach-)Reisen

„Von den engen Gassen auf die weiten Plätze…“
Steine und Geschichte im Projekt Rom (2016)

Die Kuppel von Sankt Peter zu besteigen stellte sowohl für die Schüler als auch die Lehrer eine Herausforderung dar. Die mehr als 500 Stiegen bedeuteten selbst für die Fitteren unter uns eine gewisse Anstrengung. Doch am beinahe höchsten Punkt des Petersdoms machte sich jeder Schritt bezahlt. Der Blick über die ganze Stadt und noch weiter war überwältigend. Man konnte bereits besichtigte Sehenswürdigkeiten, die einem jetzt zu Füßen lagen, erkennen und hatte die Möglichkeit, die Reise Revue passieren zu lassen.

Doch beginnen wir beim Anfang. Als die Schülerinnern und Schüler der 8. Klassen und die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer in Rom ankamen, besichtigten sie gleich die erste Basilika, St. Paul vor den Mauern, die von Benediktinern betreut wird. Erst dann kehrten sie im Hotel ein, das trotz seiner Bescheidenheit über den allgemeinen Erwartungen lag. Spätestens da wurde den Schülern die Intensität des Programms bekannt. Die folgenden Tage waren geprägt von einem genau ausgearbeiteten Programm, das zahlreiche Kirchen, Basiliken, Museen und Plätze beinhaltete. Natürlich fehlten auch die Wahrzeichen der Stadt nicht, wie das Kolosseum, die Spanische Treppe oder der bereits erwähnte Petersdom.

Etwas ganz Besonderes waren die zahlreichen wunderschönen Plätze, die sich ganz plötzlich vor einem auftun. Man spaziert durch enge, verwinkelte Gassen in der Innenstadt und auf einmal, ohne Vorwarnung, erstreckt sich vor einem ein großer, märchenhafter Platz, wie z.B. die Piazza Navona. Bei jeder Sehenswürdigkeit hatten die führenden Lehrer Zusatzinformationen, die sie mit den Schülern teilten. Hin und wieder durften Schüler Kulturreferate, Latein-Text-Referate oder sogenannte „Quick Facts“ vortragen, die sie im Vorhinein vorbereitet hatten. So wurden den Schülern interessante Informationen bereitgestellt, damit sie zum Beispiel vor den Ruinen des Forum Romanums nicht nur alte Steine sahen, sondern auch deren Geschichte verstehen konnten.

Was fast allen Schülern gefiel, war, dass – anders als auf den bisherigen Schulreisen – die Schüler selbst für ihre Mahlzeiten sorgen durften. Während das Frühstück vom Hotel zur Verfügung gestellt wurde, konnten alle zu Mittag und am Abend selbst entscheiden, was sie mit wem und wo essen wollten. Diese Freiheit trug mitunter dazu bei, dass diese Reise letztendlich ein voller Erfolg war.

Ich will nicht verschweigen, dass die Tage in Rom teilweise anstrengend und ermüdend waren, weil wir doch einige Kilometer zurücklegten. Andererseits hörten und sahen wir viel Interessantes, was andere Touristen bei zwei Rom-Reisen nicht hören und sehen. Im Nachhinein betrachtet zahlten sich die vielen Kilometer und Besichtigungen aus, da man auf jeden Fall das Gefühl hat, alles Wichtige von der Urbs aeterna gesehen zu haben.

Simon Scherpke, 8a

 

Projekt Rom 2010: A prima luce usque ad mediam noctem

Der längere Aufenthalt ermöglichte heuer eine Erweiterung des Programms, ohne die traditionellen Schwerpunkte Roma antiqua und Roma Christiana einschränken zu müssen. amvorletzten Tag stand daher zeitgenössische Architektur auf dem Programm, die in Rom nicht gerade überrepräsentiert ist.
Lesen Sie mehr dazu hier.