Projekte der Entwicklungszusammenarbeit

Seit vielen Jahren sind wir mit der Gemeinde in Santa Cruz (Bolivien) verbunden,und seit 2019 ist das Projekt in Enugu (Nigeria) hinzugekommen . Wir unterstützen diese Hilfsprojekte mit zwei Dritteln der Reinerlöse aus unseren Benefizveranstaltungen. Bei allen drei Projekten wird durch unseren persönlichen Kontakt zu den Projektbetreibern sichergestellt, dass das Geld tatsächlich bei den Bedürftigen ankommt.

Bitte helfen auch Sie mit, damit diese drei Projekte auch weiterhin unterstützt werden können!

Santa Cruz

Trägerschaft: Sr. Clara Erlbacher, Halleiner Schulschwester

Das Kinderheim für sozial benachteiligte und verwahrloste Kinder und Jugendliche benötigt kontinuierlich Hilfe, um die medizinische Versorgung durch ehrenamtlich mitarbeitende Ärzte aufrechterhalten zu können, aber auch um die Mütterberatung und die psychologische Betreuung von misshandelten Kindern und Jugendlichen fortsetzen zu können, mit dem Bemühen, diesen so eine neue Heimat zu geben.

Berichte, Briefe und eine Präsentation über Bolivien von Sr. Clara finden Sie hier.

Enugu/Nigeria

Trägerschaft: FIDESCO / Gemeinschaft Emmanuel

Die Berufsschule VTTC Enugu wurde im Jahr 2000 gegründet, um der steigenden Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in Nigeria gerecht zu werden. Innerhalb von zweieinhalb Jahren werden hier Jugendliche zu Elektrikern, Metallarbeitern und Mechanikern ausgebildet. Theoretische Kurse werden mit praktischen Lektionen in Partnerunternehmen kombiniert. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Crossing Borders, FIDESCO und der Berufsschule VTTC Enugu wurden verschiedene Bildungseinrichtungen in Nigeria gebaut und renoviert. Diese Projekte bringen einen doppelten Nutzen: während die Schüler der Berufsschule Praxiserfahrung sammeln können, wird gleichzeitig die Bildungsinfrastruktur in der Region Enugu verbessert.

Absolvierten den ersten Jahrgang noch zehn Lehrlinge, ist der Betrieb nun auf 65 Lehrlinge angewachsen. Zentral ist für das Projekt die fachliche Ausbildung. Angeboten wurden von Anfang an eine Ausbildung für Schlosser und Metallwerker, später auch Elektriker und seit kurzem KfZ-Mecahniker. Als nächstes geplant ist ein Lehrangebot für Tischler. 

Von Beginn an war das Ziel für die Berufsschule einheimisches Personal anzuwerben oder auszubilden. Gelungen ist der Aufbau eines eigenen Mitarbeiterstabes (15 Personen). Die Berufsschule wird nach dem Grundsatz der dualen Ausbildung geführt: 30% Theorie 60-70% praktische Ausbildung oder Arbeit  an einem Projekt.