Willkommen
im Schottenstift

Bereichsleiterausflug zum Schottenhof

Bereichsleiterausflug zum Schottenhof

Am 7. Juni 2024 unternahm Abt Nikolaus Poch gemeinsam mit den Bereichsleitern des Schottenstifts einen kleinen Ausflug durch den Schottenwald zum Forsthaus des Klosters.

Konventausflug 2024: Auf Besuch in Mähren

Konventausflug 2024: Auf Besuch in Mähren

Ihr diesjähriger Konventausflug führte die Mönche des Schottenstiftes nach Mähren ins Stift Raigern (Rajhrad), wo es eine umfassende Führung durch die Stiftskirche und diverse Stiftsräumlichkeiten gab. Danach ging es weiter nach Brünn (Brno): Hier wurde nach einem geführten Spaziergang durch die Altstadt in der Minoritenkirche gemeinsam Eucharistie gefeiert.

Garten-Maiandacht als Gebet um den Frieden

Garten-Maiandacht als Gebet um den Frieden

Die im Zusammenhang des Zweiten Weltkriegs vom Konvent gelobte Maiandacht am Christi-Himmelfahrts-Fest stand in diesem Jahr im Schottenstift im Zeichen des Gebetes um den Frieden im Nahen Osten. Abt Nikolaus wies darauf hin, dass der Garten zwar Sinnbild der Beschaulichkeit einer monastischen Gemeinschaft ist, sie aber durch ihre Gäste immer eng verbunden bleibt mit der Welt „draußen“.

Mönch werden in
der Schottenabtei

Das Schottenstift – Kloster im Herzen Wiens

Wir verstehen uns als Kloster im Herzen von Wien und sind durch unsere verschiedenen Aufgaben mit den Freuden und Hoffnungen, den Sorgen und Nöten unserer Stadt verbunden. Unsere Hauptaufgabe ist die Liturgie und die geistliche Präsenz an der Schottenkirche im Zentrum der Stadt.
Aber auch außerhalb des monastischen Lebens werden von den Mönchen der Abtei zahlreiche Aufgaben übernommen: Dazu zählen die Leitung und der Unterricht am Schottengymnasium samt angeschlossenem Hort, die Begleitung des Schottenkindergartens, die Führung einer Wohngemeinschaft für Studierende wie auch eines Gästehauses und nicht zuletzt die pastorale Arbeit in der Schottenpfarre wie auch einigen anderen Pfarrgemeinden in Wien und Niederösterreich.

Wir freuen uns, wenn Sie mehr über uns und unsere Geschichte erfahren wollen.

Herzlich willkommen im Schottenstift!

 

Das Schottenstift in Bild und Ton

Oft ist die „Benediktinerabtei unserer Lieben Frau zu den Schotten“ – die mitten in Wien, mitten im Leben liegt – erst auf den zweiten Blick als Kloster zu erkennen. Hier können Sie einen dritten Blick riskieren – und das Schottenstift besser kennenlernen, indem sie reinschauen oder reinhören in das Klosterleben.

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Benediktion Abt Nikolaus Poch

Am 25. September 2021 fand in der Schottenkirche die Benediktion von Abt Nikolaus Poch durch Christoph Kardinal Schönborn statt.

Leben im Kloster

Abt Nikolaus Poch und Sr. Nathanaela Gmoser aus dem Kloster in Wien-Liebhartstal geben in einem kurzen Film der Erzdiözese Wien Einblick in das Leben von Benediktinern und Benediktinerinnen.

Zu Gast sein im Herzen der Stadt: Das Benediktushaus

21 Gästezimmer in absoluter Ruhelage, direkt im großen historischen Baukomplex des Schottenstifts.

Konventausflug 2024: Auf Besuch in Mähren

Konventausflug 2024: Auf Besuch in Mähren

Ihr diesjähriger Konventausflug führte die Mönche des Schottenstiftes nach Mähren ins Stift Raigern (Rajhrad), wo es eine umfassende Führung durch die Stiftskirche und diverse Stiftsräumlichkeiten gab. Danach ging es weiter nach Brünn (Brno): Hier wurde nach einem geführten Spaziergang durch die Altstadt in der Minoritenkirche gemeinsam Eucharistie gefeiert.

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Garten-Maiandacht als Gebet um den Frieden

Garten-Maiandacht als Gebet um den Frieden

Die im Zusammenhang des Zweiten Weltkriegs vom Konvent gelobte Maiandacht am Christi-Himmelfahrts-Fest stand in diesem Jahr im Schottenstift im Zeichen des Gebetes um den Frieden im Nahen Osten. Abt Nikolaus wies darauf hin, dass der Garten zwar Sinnbild der Beschaulichkeit einer monastischen Gemeinschaft ist, sie aber durch ihre Gäste immer eng verbunden bleibt mit der Welt „draußen“.

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P. Benno Wutti OSB am 27. April verstorben

P. Benno Wutti OSB am 27. April verstorben

Unser Mitbruder P. Benno (Herbert) Wutti OSB ist am 27. April 2024, nach langer schwerer Krankheit, im 82. Lebensjahr verstorben.
P. Benno starb am Vormittag des 27. April friedlich in seinem Zimmer im Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Kritzendorf.

Seinem Wunsch gemäß wird am Freitag, 3. Mai, um 15 Uhr in der Kapelle des Pflegeheimes der Barmherzigen Brüder in Kritzendorf ein Gottesdienst für P. Benno gefeiert. Im Schottenstift verabschieden wir uns von P. Benno am Mittwoch, 8. Mai. Am Vorabend, Dienstag, 7. Mai, singen wir in der Krypta der Schottenkirche, wo P. Benno ab 13 Uhr aufgebahrt sein wird, um 20 Uhr die Totenvigil. Am Begräbnistag feiern wir um 11 Uhr zunächst die Eucharistie in der Kirche und bestatten seinen Leichnam dann in der Krypta.

Mit der Bitte um das Gebet – im Glauben an die Auferstehung,
Abt Nikolaus Poch OSB und die Benediktiner der Schottenabtei

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Wohngemeinschaft wählte neue Sprecherin

Wohngemeinschaft wählte neue Sprecherin

Die Mitglieder der Wohngemeinschaft im Schottenstift haben eine neue Sprecherin gewählt, Stefanie Blümel. Als WG-Sprecherin übernimmt Stefanie Leitungsaufgaben in der Gemeinschaft und ist Ansprechperson für den Konvent. Junge Erwachsene im Studium können sich für drei Jahre in der Wohngemeinschaft bewerben.

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Geistlicher Impuls von Abt Nikolaus

Gedanken zum Advent

Meist zeigt sich hinter den Türchen eines Adventkalenders ein Bild, ein Stück Schokolade oder sonst etwas Süßes. Jeden Tag eine Überraschung, in Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

Im hinteren Bereich der Schottenkirche steht heuer wieder der „verkehrte Adventkalender”. Vielleicht sollte man besser sagen: der „umgekehrte Adventkalender”. Jedenfalls gibt es in diesem Adventkalender nichts zum Rausnehmen, stattdessen jedoch konkrete Anregungen zum Reingeben. Für jeden Tag ist ein Anliegen formuliert, eine Not dargestellt, ein Hilferuf für Menschen in Not aufgeschrieben…

Überraschend ist dabei nur weniges. Inmitten der bedrängenden Unsicherheiten der „großen Welt” ist es jedenfalls nicht verkehrt, an die Unsicherheiten vieler im eigenen Land zu denken. Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben, die die Heizung nicht bezahlen können, die ihren Kindern kein regelmäßiges Essen bieten können… 

Den Anspruch, die großen Probleme der Welt lösen zu können, erhebt derzeit (leider?) ohnehin niemand. Aber so ganz machtlos sind wir auch wieder nicht. Konkrete Hilfe ist möglich. Daran erinnert der „verkehrte Adventkalender“.

In der Geburt Jesu hat auch Gott nicht alle Probleme der Welt mit einem Paukenschlag gelöst. Jesus, der von Anfang an mit der Brüchigkeit menschlichen Lebens vertraut war, ist der Bruder all jener geworden, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes. Er hat sich nicht gescheut, das „Verkehrte” dieser Welt anzusprechen. Letztlich jedoch waren seine Worte und seine Taten getragen von einer großen Sicherheit: von dem unerschütterlichen Vertrauen in Gottes Liebe und Barmherzigkeit.

Diese Sicherheit aus dem großen Vertrauen in unseren Vater im Himmel, der die Welt nicht den Mächten der Finsternis überlässt, wünsche ich Ihnen für die Tage des Advents und für das heurige Weihnachtsfest!

Abt Nikolaus

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Abt Nikolaus Poch OSB

Geistlicher Impuls von Abt Johannes

 

Manche Eckdaten der Sommerferien sind gut vorauszuplanen: Wann ich auf Urlaub fahre, wohin die Reise gehen soll, mit wem ich unterwegs sein will… 

Was in Erinnerung bleibt, sind zumeist jedoch jene Erlebnisse, die mich überraschend treffen.

Zu den Höhepunkten des vergangenen Sommers gehört für mich die Erfahrung eines umwerfend schönen Sternenhimmels: amVorabend einer Hochzeit in Bayern saßen wir gemütlich im Stadl eines Bauernhofes, mit bayerischem Bier, gutem Essen und netten Gesprächen. Als ich dann zu später Stunde ins Freie getreten bin, konnte ich meinen Augen kaum trauen: über mir spannte sich das prachtvollste Himmelszelt aus, das ich je gesehen hatte. Unzählige Lichter erleuchteten das Firmament: kleinere und größere, hell hervorstechende und kaum sichtbare. Für einen Großstädter wie mich stellte diese sternenklare Nacht eine einzigartige, berührende, zutiefst spirituelle Erfahrung dar. In ehrfürchtigem Staunen konnte ich mich kaum sattsehen. Welche unendliche Weite, welche unbeschreibliche Herrlichkeit, unter die wir Menschen gestellt sind. Unwillkürlich dachte ich an Psalm 8: Herr, unser Herrscher, / wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde; / über den Himmel breitest du deine Hoheit aus… Seh ich den Himmel, das Werk deiner Finger, / Mond und Sterne, die du befestigt: Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, / des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

In diesem Sinne wünsche ich Dir/Ihnen/Euch einen Sommer voller Überraschungen!
Abt Nikolaus

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Abt Johannes Jung OSB

Geistlicher Impuls von Abt Johannes

„Wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich es anders machen!“ – Zu einem solchen reset haben wir nicht so oft Gelegenheit. Wir bauen auf Verbautem weiter und versuchen dem Ganzen so recht und schlecht die richtige Form zu geben, ähnlich einem alten Baum. dem Wind und Wetter sichtbar zugesetzt haben, der aber weiter lebt.

In der Bibel finden sich viele Bilder von Bäumen. Sehr schön ist jenes, in dem davon gesprochen wird, dass ein Baum an „zuverlässigem“ Wasser steht, also immer der Quelle nahe ist, die ihn leben lässt. In einer sehr schwierigen Stunde seines Lebens klagt der Prophet Jeremia Gott an: „Wie ein versiegender Bach bist du mir geworden.“ Die Antwort Gottes gibt Jeremia Mut und eröffnet einen Weg aus seiner Misere.

Ein weiteres Bild stammt aus dem Lukasevangelium: Ein Feigenbaum trägt schon seit drei Jahren keine Früchte und soll nach dem Wunsch des Besitzers gerodet werden. Der zuständige Winzer aber erreicht einen Aufschub: „Lass ihn in diesem Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er in Zukunft Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen!“ (Lk 13, 8).

Diese Bilder sprechen von der Geduld und der Fürsorge Gottes für sein Volk. Sie sind trostreich, weil sie uns Gottes Haltung zu uns nahebringen: Ich lasse dich wachsen – und den Neuanfang setze ich für dich. Er hat einen Namen: Jesus von Nazaret; auf sein Geburtsfest gehen wir in den Wochen des Advents zu.

 

 

Abt Johannes Jung OSB