Am Ende ihres ersten Schuljahres lernten die Schülerinnen und Schüler der drei 1. Klassen des Gymnasiums das Schottenstift – darunter u. a. die Kirche, die Krypta, das Refektorium und das Museum – näher kennen.
Am Ende ihres ersten Schuljahres lernten die Schülerinnen und Schüler der drei 1. Klassen des Gymnasiums das Schottenstift – darunter u. a. die Kirche, die Krypta, das Refektorium und das Museum – näher kennen.
Der letzte Schultag des Schuljahres 2025/2026 war für einen mehr als für alle anderen ein besonderer Tag: Altabt Johannes Jung, normalerweise Abt Johannes genannt, trat mit diesem Datum nach 50 Jahren als Lehrer am Gymnasium in den wohlverdienten Ruhestand. In diesen verabschiedet wurde Abt Johannes mit einem Dankesfest im Schulhof.
Die Mitglieder der Wohngemeinschaft im Schottenstift haben eine neue Sprecherin gewählt, Felizitas Höbl. Felizitas folgt auf Luis Paoletti, der sein Studium abschließt und aus der WG auszieht.
Wir verstehen uns als Kloster im Herzen von Wien und sind durch unsere verschiedenen Aufgaben mit den Freuden und Hoffnungen, den Sorgen und Nöten unserer Stadt verbunden. Unsere Hauptaufgabe ist die Liturgie und die geistliche Präsenz an der Schottenkirche im Zentrum der Stadt.
Aber auch außerhalb des monastischen Lebens werden von den Mönchen der Abtei zahlreiche Aufgaben übernommen: Dazu zählen die Leitung und der Unterricht am Schottengymnasium samt angeschlossenem Hort, die Begleitung des Schottenkindergartens, die Führung einer Wohngemeinschaft für Studierende wie auch eines Gästehauses und nicht zuletzt die pastorale Arbeit in der Schottenpfarre wie auch einigen anderen Pfarrgemeinden in Wien und Niederösterreich.
Wir freuen uns, wenn Sie mehr über uns und unsere Geschichte erfahren wollen.
Herzlich willkommen im Schottenstift!
Oft ist die „Benediktinerabtei unserer Lieben Frau zu den Schotten“ – die mitten in Wien, mitten im Leben liegt – erst auf den zweiten Blick als Kloster zu erkennen. Hier können Sie einen dritten Blick riskieren – und das Schottenstift besser kennenlernen, indem sie reinschauen oder reinhören in das Klosterleben.
Am 25. September 2021 fand in der Schottenkirche die Benediktion von Abt Nikolaus Poch durch Christoph Kardinal Schönborn statt.
Abt Nikolaus Poch und Sr. Nathanaela Gmoser aus dem Kloster in Wien-Liebhartstal geben in einem kurzen Film der Erzdiözese Wien Einblick in das Leben von Benediktinern und Benediktinerinnen.
21 Gästezimmer in absoluter Ruhelage, direkt im großen historischen Baukomplex des Schottenstifts.
Am Ende ihres ersten Schuljahres lernten die Schülerinnen und Schüler der drei 1. Klassen des Gymnasiums das Schottenstift – darunter u. a. die Kirche, die Krypta, das Refektorium und das Museum – näher kennen.
Der letzte Schultag des Schuljahres 2025/2026 war für einen mehr als für alle anderen ein besonderer Tag: Altabt Johannes Jung, normalerweise Abt Johannes genannt, trat mit diesem Datum nach 50 Jahren als Lehrer am Gymnasium in den wohlverdienten Ruhestand. In diesen verabschiedet wurde Abt Johannes mit einem Dankesfest im Schulhof.
Die Mitglieder der Wohngemeinschaft im Schottenstift haben eine neue Sprecherin gewählt, Felizitas Höbl. Felizitas folgt auf Luis Paoletti, der sein Studium abschließt und aus der WG auszieht.
Vor kurzem tagte die katholisch-orthodoxe Dialogkommission von Pro Oriente im Schottenstift. Überlegungen zur Arbeit der Kommission in den kommenden Jahren standen im Mittelpunkt der Planungsgespräche. Dass unterschiedliche katholisch-orthodoxe Dialoggruppen und Dialoginitiativen stärker miteinander vernetzt werden und sich die Kirchen in West und Ost näherkommen, ist das erklärte Ziel der Kommission.
Für die Maturantinnen und Maturanten des Jahrgangs 2026 ist es nun endlich so weit: Der 30. April war gleichzeitig der letzte Tag, an dem sie schulpflichtig waren. Zu ihrem vorletzten Schultag folgten sie einer Einladung in das Stift.
Am 16. März 2026 fand im Prälatensaal des Schottenstifts die Präsentation des Buchs „Die irischen Mönche des Wiener Schottenklosters (1155–1418)“ von Maximilian Alexander Trofaier statt.
Manche Eckdaten der Sommerferien sind gut vorauszuplanen: Wann ich auf Urlaub fahre, wohin die Reise gehen soll, mit wem ich unterwegs sein will…
Was in Erinnerung bleibt, sind zumeist jedoch jene Erlebnisse, die mich überraschend treffen.
Zu den Höhepunkten des vergangenen Sommers gehört für mich die Erfahrung eines umwerfend schönen Sternenhimmels: amVorabend einer Hochzeit in Bayern saßen wir gemütlich im Stadl eines Bauernhofes, mit bayerischem Bier, gutem Essen und netten Gesprächen. Als ich dann zu später Stunde ins Freie getreten bin, konnte ich meinen Augen kaum trauen: über mir spannte sich das prachtvollste Himmelszelt aus, das ich je gesehen hatte. Unzählige Lichter erleuchteten das Firmament: kleinere und größere, hell hervorstechende und kaum sichtbare. Für einen Großstädter wie mich stellte diese sternenklare Nacht eine einzigartige, berührende, zutiefst spirituelle Erfahrung dar. In ehrfürchtigem Staunen konnte ich mich kaum sattsehen. Welche unendliche Weite, welche unbeschreibliche Herrlichkeit, unter die wir Menschen gestellt sind. Unwillkürlich dachte ich an Psalm 8: Herr, unser Herrscher, / wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde; / über den Himmel breitest du deine Hoheit aus… Seh ich den Himmel, das Werk deiner Finger, / Mond und Sterne, die du befestigt: Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, / des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
In diesem Sinne wünsche ich Dir/Ihnen/Euch einen Sommer voller Überraschungen!
Abt Nikolaus
Weitere Impuls-Texte finden Sie hier.
Abt Johannes Jung OSB
„Wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich es anders machen!“ – Zu einem solchen reset haben wir nicht so oft Gelegenheit. Wir bauen auf Verbautem weiter und versuchen dem Ganzen so recht und schlecht die richtige Form zu geben, ähnlich einem alten Baum. dem Wind und Wetter sichtbar zugesetzt haben, der aber weiter lebt.
In der Bibel finden sich viele Bilder von Bäumen. Sehr schön ist jenes, in dem davon gesprochen wird, dass ein Baum an „zuverlässigem“ Wasser steht, also immer der Quelle nahe ist, die ihn leben lässt. In einer sehr schwierigen Stunde seines Lebens klagt der Prophet Jeremia Gott an: „Wie ein versiegender Bach bist du mir geworden.“ Die Antwort Gottes gibt Jeremia Mut und eröffnet einen Weg aus seiner Misere.
Ein weiteres Bild stammt aus dem Lukasevangelium: Ein Feigenbaum trägt schon seit drei Jahren keine Früchte und soll nach dem Wunsch des Besitzers gerodet werden. Der zuständige Winzer aber erreicht einen Aufschub: „Lass ihn in diesem Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er in Zukunft Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen!“ (Lk 13, 8).
Diese Bilder sprechen von der Geduld und der Fürsorge Gottes für sein Volk. Sie sind trostreich, weil sie uns Gottes Haltung zu uns nahebringen: Ich lasse dich wachsen – und den Neuanfang setze ich für dich. Er hat einen Namen: Jesus von Nazaret; auf sein Geburtsfest gehen wir in den Wochen des Advents zu.
Abt Johannes Jung OSB