Berichte von Festen
Ein neuer Blick auf die Evangelien
Anhand der Tagesevangelien und der Gedanken von vier jüdischen Schriftstellerinnen hielt Dr. Isabella Bruckner die Konventexerzitien für die Schottenmönche vom 16.-21.8.2026. St. Lambrecht ist seit über 30 Jahren ein Ort der Einkehr und der Abkühlung für die Schotten, wenn es in Wien noch weit über dreißig Grad hat. Das Benediktinerkloster auf 1000 m Seehöhe feiert heuer sein 950-Jahr-Jubiläum seit der Gründung. Abt Alfred Eichmann OSB lud zum Theologischen Symposium im Oktober ein, das in Kooperation mit der Universität Graz veranstaltet wird.
Das Programm der Exerzitien gibt Zeit zur stillen Einkehr und zum mitbrüderlichen Gespräch. Jeden Tag um 7 Uhr beten die Schottenmönche in St. Lambrecht Vigil und Laudes in der Kapitelkapelle. Anschließend frühstücken sie gemeinsam. Um 9 Uhr folgt der erste Vortrag von 30 min Dauer. Danach bietet sich die schöne Landschaft um das Stift zum Wandern an. Die Mittagshore wird gemeinsam mit den Mönchen von St. Lambrecht und ihren Gästen im Westchor der frisch renovierten Kirche gebetet. Nach dem Mittagessen ist freie Zeit bis zum Nachmittagsvortrag um 16 Uhr, der ebenfalls 30 min dauert. Um 18 Uhr folgt die Vesper und die Hl. Messe mit den Lambrechter Mönchen in der Stiftskirche, danach Abendessen und Komplet. Schließlich besteht die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung in der Kirche.
Dr. Bruckner nahm in ihren Vorträgen Bezug auf das Spezifikum des monastischen Lebens nach der Regel des Hl. Benedikt. Die jüdischen Denkerinnen Rachel Bespaloff, Simone Weil, Hannah Arendt und Etty Hillesum zeigten mit ihrem Blick auf die Texte der Hl. Schrift des Alten und Neuen Bundes, wie sie mit den Herausforderungen ihrer Zeit umgingen. Sie lebten in der ersten Hälfte des 20. Jh. in einer Zeit der sozialen Unruhen und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Kontemplation, Freundschaft, Arbeit, Friede, Unterbrechung der Gewalt und die Beobachtung des eigenen Inneren im Licht Gottes gehörten zu den Themen der Vorträge Bruckners. Aktuell ist sie als Akademische Rätin für Dogmatik an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg tätig. Als Absolventin des Stiftsgymnasiums Melk und Verantwortliche des Lehrstuhls Christliches Denken und spirituelle Praxis an der Benediktinerhochschule Sant‘ Anselmo in Rom hatte sie Erfahrung mit dem monastischen Leben gesammelt, die sie in die Vorträge einbrachte.
Exkursion zum Campus WU
Sonderführung durch den Gesamtprojektleiter Dipl.-Ing. Maximilian Pammer
Wann: am Freitag, den 23. Oktober 2026 um 13:45 Uhr
Wo: 1020, Welthandelsplatz 1, Eingang zum Library Center (bzw. unter dessen Flugdach)
Exkursion zum Campus WU
Sonderführung mit dem Gesamtprojektleiter Dipl.-Ing. Maximilian Pammer
Wann: am Freitag, den 23. Oktober 2026 um 13:45 Uhr vor dem Eingang zum Library Center (bzw. unter dessen Flugdach)
WO:
Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938
1938 wird die Volksoper von der politischen Realität eingeholt: Während der Proben zu „Gruß und Kuss aus der Wachau“ von Jára Beneš/Hugo Wiener/Kurt Breuer bedrohen Intoleranz, Diskriminierung und Faschismus den Zusammenhalt des Ensembles – und zerstören die Illusion einer unbeschwerten Operettenwelt.
In Lass uns die Welt vergessen stellt Regisseur Theu Boermans die heitere Beneš-Operette der NS-Realität gegenüber. Dirigentin Keren Kagarlitsky rekonstruierte Jara Beneš’ Partitur aus dem wenigen erhaltenen Material. Das Ensemble von heute spielt das Ensemble von damals.
Zur Einführung wird Marie-Theres Arnbom einen Vortrag zu ihrem Buch halten, das die Grundlage für das Libretto gebildet hat.
Weitere Informationen über das Stück unter dem Link: Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938
Vorstellungsbesuch Volksoper
Wann: Samstag, der 07. November
18:00 Uhr einführende Worten von Marie-Theres Arnbom (im Balkon-Foyer)
19:00 Uhr Vorstellung: Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938
Wo: Volksoper Wien, Währinger Straße 78, 1090 Wien
Anmeldung unter alt-schotten@alt-schotten.at oder telefonisch unter +43 1 533 59 51.
Karten zu 35,- Euro, für die U30 15,- Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Einzahlung des Kartenpreises auf unser Konto:
Alt-Schotten, Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten, IBAN: AT16 3200 0000 0821 7150. Verwendungszweck: Volksoper 1938 (Eventuell dein Name)
Auf einen interesannten Abend in der Volksoper mit Dir freuen sich
Xaver Marschalek(MJ 93b) – Präsident
Matthias Riesenhuber (MJ 95b) – Vorstand Veranstaltung
© Volksoper Wien
Picasso-Bacon – What It Feels Like to Be Human
Sonderausstellung in der Albertina
Wann: Mittwoch, den 04. November um 18:30 Uhr
© Succession Picasso / Bildrecht, Wien 2026
Picasso – Bacon. What It Feels Like to Be Human
Die Sonderausstellung stellt zwei zentrale figurative Maler des 20. Jahrhunderts gegenüber: Pablo Picasso und Francis Bacon.
Picasso inspirierte Bacon, Maler zu werden. Bacon rang lebenslang mit diesem Vorbild und wollte als Chronist des zerrissenen Menschseins in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Picassos Rang erreichen. Beide rückten den fragmentierten Körper und die menschliche Existenz ins Zentrum. Verzerrungen sowie Motive wie Kreuzigungen, Schreie, Stierkampf, Akte und die „Tränen des Eros“ zeigen Schmerz, Begierde und Verletzlichkeit.
Picasso blieb von Bacon unbeeinflusst, verfolgte dessen Karriere aber aufmerksam. Rund 70 Schlüsselwerke aus internationalen Museen und Privatsammlungen verdeutlichen Gemeinsamkeiten und Picassos Einfluss auf die folgende Künstlergeneration.
Siehe auch https://www.albertina.at/ausstellungen/picasso-bacon/
Lena Aschauer wird Euch durch diese besondere Ausstellung führen.
ACHTUNG: BEGRENZTE TEILNEHMERZAHL: 25 Personen
Anmeldung: im Alt-Schotten Sekretariat unter alt-schotten@alt-schotten.at oder telefonisch : +43 1 533 59 51
Wann: am Mittwoch, den 04. November um 18:15 Uhr im Kassenbereich der Albertina.
Dauer: ca. 1 Stunde.
Kostenbeitrag: für Eintritt und Führung € 29.-, für SeniorInnen ab 65 bzw. BesucherInnen unter 26 € 25,-, für BesitzerInnen einer Bundesmuseen-Card € 8,-.
Auf ein Wiedersehen in der Albertina freuen sich
Xaver Marschalek (MJ 93b) – Präsident
Peter Krall (MJ 72) – Organisation
© Succession Picasso / Bildrecht, Wien 2026
Alt-Schotten Escape-Room im Schottenstift
Im Hof 1 des Schottenstifts, in den ehemaligen Räumlichkeiten von Dialog im Dunkeln, hat der Escape Room “TeamEscape” eröffnet.
In kleinen Teams gilt es, gemeinsam Rätsel zu lösen, Hinweise zu kombinieren und aus dem Raum zu entkommen. Die Teams werden aus verschiedenen Maturajahrgängen gemischt, sodass sich Altschotten unterschiedlicher Generationen kennenlernen.
Wann: Mittwoch, den 21. Oktober um 18:30 bis 20:00 Uhr
Kostenbeitrag: 27 € pro Person
Im Anschluss lassen wir den Abend in einem nahegelegenen Gasthaus gemeinsam ausklingen.
Rechtzeitiges Erscheinen und eine verbindliche Anmeldung unter alt-schotten@alt-schotten.at oder telefonisch unter +43 1 533 59 51 sind notwendig.
Die Personenanzahl ist beschränkt.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Euch
Xaver Marschalek (Mj 93b) – Präsident
Rossen Nenov (Mj 17b) – Vorstand Veranstaltung
Alt-Schotten Escape-Room im Schottenstift
Wann: Mitttwoch, den 21. Oktober von 18:30-20:00 Uhr
Wo: Im Hof 1 des Schottenstifts
In kleinen Teams werden gemeinsam Rätsel gelöst.
„Dritter Sonntag“ – Messe in der Schottenkirche
mit Alt-Abt Johannes, danach Ausklang im „Keller“
Wann: Sonntag, den 18. Oktober um 19:00 Uhr
10. Oktober: Diakonweihe Nikolas Proch
Am Samstag, 10. Oktober wird Nikolas Proch um 15:00 Uhr im Stephansdom gemeinsam mit 10 weiteren Männern zum Diakon geweiht.
Herzliche Einladung zur Feier im Dom.
Hier gibt es einen Bericht der Erzdiözese zur bevorstehenden Weihe mit einem Link zur Live-Übertragung via Youtube
Am Sonntag, 11. Oktober wird Nikolas erstmals als Diakon beim Gottesdienst um 9:30 assistieren. Im Anschluss daran feiern wir unseren frisch geweihten Diakon beim Pfarrcafé.