„Leiden, Sterben, Auferstehen – Was Ostern wirklich bedeutet“

Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Osternacht – die Mönche des Schottenstifts erzählen in dieser von der Erzdiözese Wien erstellten Video-Reihe über die Bedeutung der österlichen Festtage und wie die Osternacht im Kloster im Herzens Wien gefeiert wird.

Palmsonntag – ein Wechselbad der Gefühle

Jesus zieht unter lautem Jubel der Menschen in die Stadt Jerusalem ein: Der Palmsonntag ist das Tor zur Heiligen Woche und zugleich ein Wechselbad der Gefühle, erzählt Abt Nikolaus Poch in diesem Video. Denn dem Jubel folgt alsbald der laute Ruf nach der Kreuzigung Jesu. „Wo stehe ich, wo stehen wir in unserem Verhältnis zu Jesus Christus?“, fragt Abt Nikolaus – und regt damit auch an zu hinterfragen, ob wir selbst fähig sind, eine Überzeugung durchzuhalten, selbst wenn es einen allgemeinen Stimmungswandel gibt.

Gründonnerstag: Gedenken an das letzte Abendmahl

amGründonnerstag wird des letzten Abendmahls Jesu mit den zwölf Aposteln gedacht. Mit der „Messe vom Letzten Abendmahl“ wird das Triduum Paschale eröffnet – dieser Zeitraum der drei österlichen Tage umfasst das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu Christi. Die Liturgie feiert am Gründonnerstag zwei Geschenke, die Jesu den Aposteln und damit seiner Kirche überlassen hat, damit sie Kirche sein können – welche das sind, erzählt Alt-Abt Johannes Jung in diesem Video.

Karfreitag: Die Enthüllung und Verehrung des Kreuzes Jesu

Die Liturgie des Karfreitags ist betont nüchtern: Statt der Eucharistie werden Texte aus der Schrift, vor allem die Leidensgeschichte nach Johannes, vorgetragen und die „großen Fürbitten“ für die Kirche und die Welt gebetet. Im Mittelpunkt steht aber die Enthüllung und Verehrung des Kreuzes Jesu: In diesem Video erzählt P. Sebastian Hacker über die Bedeutung des Kreuzes Jesu.

Karsamstag: Tag der Grabesruhe Jesu

amTag der Grabesruhe Jesu ist alles von Stille erfüllt, die Kirche feiert an diesem Tag keine Eucharistie. In den Psalmen des Stundengebetes wartet sie auf das Licht jenseits der Nacht.
P. Bernardo Opazo Aravena erklärt die Bedeutung dieses geheimnisvoll stillen Tages, der der letzte Tag der Karwoche und der zweite Tag des österlichen Triduums ist.

Osternacht: Die Nacht der Nächte

Die Feier der Osternacht, das älteste Fest der Christen, ist das Herz und der Höhepunkt des gesamten Kirchenjahres. Eine Nacht, in der gewacht und gebetet wird, zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.
P. Christoph Merth erzählt in diesem Video, wie die Osternacht in der Schottenkirche gefeiert wird, warum die Taufe ein besonders wichtiges Element der Osternachtsfeier ist und wieso Christen eigentlich das ganze Jahr über Ostern feiern. Darüber hinaus erfährt man, was es mit den Ostertüchern auf sich hat, die seit vielen Jahren in der Schottenkirche zu sehen sind.