Von Freitag, 3., bis Sonntag, 5. Oktober 2025, fand im Schottenstift die diesjährige Tagung der Historischen Sektion der Benediktinischen Akademie Salzburg (vormals Bayerische Benediktinerakademie) statt. In seiner Begrüßung bedankte sich Abt Nikolaus Poch beim Dekan der Sektion, P. Marcel Albert von der Abtei Gerleve, für das Aufgreifen des vom Konvent als Gastgeber angeregten nicht leichten Tagungsthemas „Die benediktinischen Stifte Österreichs 1938–1945“.
Im Verlauf der Tagung, zu der Historikerinnen und Historiker aus Österreich, Deutschland und der Schweiz angereist waren, wurden zwei Überblicksdarstellungen zum Verhalten der österreichischen Benediktinerklöster in der Zeit des Nationalsozialismus und drei Fallbeispiele zu den Klöstern Admont, Nonnberg und zum Schottenstift referiert, außerdem eine Exkursion ins Wiener Mechitaristenkloster unternommen. Bei einem Abendempfang im Refektorium kamen die Mönche des Schottenstifts direkt mit den Teilnehmenden ins Gespräch.
Am Sonntag nahm auch Abtprimas Jeremias Schröder, oberster Repräsentant der weltweiten Benediktinischen Konföderation, an der Veranstaltung teil. Für das Schottenstift sehr erfreulich war zudem die Aufnahme von Stiftsarchivar und ‑bibliothekar Dr. Maximilian Alexander Trofaier, der am Samstag den Vortrag über das Schottenstift in der NS-Zeit gehalten hatte, als Mitglied der Historischen Sektion der Akademie.
Fotos: Maximilian Alexander Trofaier (1, 3, 4, 7), Gerald Hirtner (2) und P. Alkuin Schachenmayr (5, 6, 8).
