Zum „Jahresschluss“

Unser Jahresrhythmus im Kloster ist ziemlich von der Schule geprägt. Wie für die Studenten läuft unser eigentliches Jahr von September bis Juni, anders als das bürgerliche oder das Kirchenjahr, das am ersten Adventsonntag beginnt. In gewisser Weise gehen wir also auf den Jahresschluss zu.

Die meisten haben dabei ein Gefühl der Erleichterung, denn es war ein spannendes und herausforderndes Jahr. Haben wir uns bewährt, waren wir Handelnde oder Getriebene?

„Ihr seid Mitarbeiter Gottes“ (1. Korintherbrief), schreibt der Apostel Paulus. Können wir das eine oder andere, was uns möglich war zu tun, unter diesem Gesichtspunkt sehen? Ein wenig mitzubauen an einer Gesellschaft, die von Gottes Option für den Menschen inspiriert ist?  Im Kleinen also das Große erkennen, im Alltäglichen das Große: das macht das Alltägliche besonders.

und wenn es heuer nicht gelungen ist, dann vielleicht im nächsten Jahr. Nur vergessen sollten wir es nicht – für das nächste Jahr.

Einen guten Sommer Ihnen allen!

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