Zur Fastenzeit

Die Vierzig Tage vor Ostern sind nicht nur geprägt von Übungen des Verzichtes, sondern nach der Benediktusregel Wochen der geistlichen Vorbereitung auf das Osterfest, dem wir „in Freude entgegeneilen“ sollen. Mehr als zu anderen Zeiten des Jahres soll der Mönch das Wesentliche tun und sich nicht in Geschäftigkeit verlieren. Er mache sich bewusst, aus welchen Quellen er lebt, und nütze sie auch: die geistliche Lesung, das Gebet und die Werke der Barmherzigkeit: Arme unterstützen, Kranke besuchen, Gebeugte aufrichten, schuldig Gewordenen vergeben und um Vergebung bitten, wenn er selbst schuldig geworden ist.

Ein wenig bildet er dabei die Großzügigkeit und Barmherzigkeit Gottes in seinem eigenen Leben ab und wird frei von ungesunden Abhängigkeiten.

Ein „Programm“ nur für Mönche und Nonnen?

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