Das Fest von Mariä Aufnahme in den Himmel wird von der Mönchsgemeinschaft jährlich als Patronatsfest der Stiftskirche und des Klosters begangen. Das Fest ist im Kalender des Konvents gleichsam eine Tür, die nach dem sogenannten „Generalurlaub“ in das Gemeinschaftsleben zurückführt. Auf dem Hintergrund der aktuellen Weltlage ging Abt Nikolaus in seiner Predigt auf die mit diesem Fest verbundene Hoffnung ein, indem er auf die Lesung aus der Offenbarung des Johannes Bezug nahm: „Das alte Bild aus der Apokalypse ist auch in unsere eigenen Ängste hineingesprochen: letztlich wird der Drache nicht obsiegen. Gott rettet. Das Kind, das die Frau unter großen Schmerzen geboren hat, ist der Garant dafür, dass Gott die Welt nicht ihrem Schicksal überlässt. Christus zeigt uns einen Weg, allen Chaosmächten zum Trotz.“ Welche Bedeutung kommt Maria auf diesem Weg der Rettung zu? „In ihrem Hören auf den Heiligen Geist, in ihrer Bereitschaft zu Gottes Willen ja zu sagen, in ihrem Durchtragen der Schmerzen und des Unverständnisses“, erklärte Abt Nikolaus. Eine interessante Verbindung besteht darin, dass die Lesungen der Offenbarung aus Johannes auch Gegenstand der Konventsexerzitien sein werden (vom Sonntag, 18. bis Freitag, 23. August im St. Lambrecht). Die gesamte Predigt von Abt Nikolaus ist hier nachzulesen.
Ein neuer Blick auf die Evangelien
Anhand der Tagesevangelien und der Gedanken von vier jüdischen Schriftstellerinnen hielt Dr. Isabella Bruckner die Konventexerzitien für die Schottenmönche vom 16.-21.8.2026. St. Lambrecht ist seit über 30 Jahren ein Ort der Einkehr und der Abkühlung für die Schotten,...
